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Was 2006 mit einem "Karnevals-Gag" begann - initiiert von Mitgliedern der KG Enzen - wurde von den "Enzenern Historikern" aufgenommen und nach historischen und heraldischen Gesichtspunkten in gewissenhafter Kleinarbeit vervollständigt.

Das Enzener Wappen

 

Auf diese Weise entstand ein Wappen, das unseren Ort Enzen in vielerlei Hinsicht repräsentiert: 

  • Hl. Kunibert und gotische Blume im Hintergund = Verbindung zu unserem Patron und zur Kirche
  • Silberner Löffel = Grabfund aus dem Enzener "Nonnula"-Grabfund von 1977 (gibt es in dieser Form nirgendwo anders auf der Welt)
  • Waage = Symbol für den Gerichtsstandort Enzens im Mittelalter, sowie Symbol für die landwirtschaftliche Infrastruktur
  • Ähren = Unterstreichung des ländlichen, landwirtschaftlichen Schwerpunktes
  • Silberne Umrandung = Silber war die Farbe "derer von Enzen"
  • Drei goldene Schiffchen im Wappen-Rahmen = Symbolisierung der drei berühmten Gräber, die in Enzen gefunden wurden
  • Farbe Grün (in Fahne und Aufkleber) = Integration der Vereinsfarbe der meisten Enzener Vereine (Tambourcorps, Sportclub, Reiterverein, Junggesellen) und Bezug darauf, dass Enzen über das größte zusammenhängende Waldgebiet im Bezirk der Stadt Zülpich verfügt.
  • Schriftzug "FELIX VTERE" = (Felix Utere) Diese Bezeichnung findet sich auf einem goldenen Schmuckband, das als Beigabe im 1663 entdeckten, sogenannten Königsgrab gefunden wurde, und bedeutet soviel wie "Glücklicher Gebrauch". Sinngemäß wird dem Träger des Bandes damit "Viel Glück" gewünscht.
    Dass das Wort "Utere" mit "V" geschrieben wird, ist auf die alte lateinische Keilschrift zurückzuführen. Früher wurden die Buchstaben in Stein gemeisselt, es war wesentlich leichter ein "V" zu meisseln als ein "U".