Verkehrsberuhigung am Feuerwehrhaus

Liebe Enzener,

die seit dem 26.06.2012 bestehende Verkehrsberuhigung im Ortseingangsbereich aus Richtung Dürscheven sorgt vereinzelt für Diskussion. Ausgangssituation war, dass der Ort seit 2004 in diesem Bereich um eine Verkehrsberuhigung "kämpft" und es erst aufgrund politischem Bemühen des Landtagsabgeordneten Klaus Voussem möglich wurde, dass die installierte Variante von den beteiligten Behörden (Landesbetrieb Straßen NRW, Polizei NRW und Straßenverkehrsamt Euskirchen) akzeptiert wurde. Die Stadt Zülpich hat hier keine Gestaltungsmöglichkeiten. Es handelt sich um eine Verkehrsberuhigung. Eine derartige Verkehrslenkung in der Firmenicherstraße in Höhe des Betriebes Münz wäre eine Verkehrsbehinderung, die niemals genehmigungsfähig wäre.

Wir haben daher probeweise das Optimum im Ortseingangsbereich geschaffen und unterstützen ab Frühjahr 2013 mit einer Querungshilfe (Zebrastreifen) am Grundstück Schmitz bzw. Scharmach die Tatsache, dass auch hier langsamer gefahren werden muss bzw. der Fußgänger für das Überqueren der Firmenicherstraße mehr Sicherheit hat. Mehr ist in der Tat für die Firmenicherstraße nicht zu erreichen. Für und Wider dieser Maßnahmen wurden in vielen Ortsterminen diskutiert. Bei der jetzt geschaffenen Variante wurde in erster Linie dem Wunsch der Enzener Bürger, den ich mit Nachdruck vertreten habe, entsprochen. Ich hoffe, dass es eine dauerhafte Lösung bleibt, weil man eben langsamer in den Ort hineinfahren muss.

Unsere Begrüßungstafeln erhalten derzeit eine neue Schutzfarbe, es wäre wünschenswert sofern, noch nicht geschehen, wenn die Bepflanzungen ebenfalls auf Sommerzeit umgestellt würden.

Der Wirtschaftsweg entlang des Enzbaches ist fertiggestellt, der Weg ist wassergebunden (Voraussetzung für eine Förderung des Landes), lediglich die Endstücke sind mit einer Teerdecke versehen.

Der Spaziergang nach Antonigartzem kann somit ausschließlich über öffentliche Wege erfolgen.

Die Fußgängerbrücke über den Bleibach sollte noch in den kommenden Monaten einen Schutzanstrich erhalten. Nicht in allen Orten, in denen Brücken gesperrt sind, wurden vorübergehend für Fußgänger Ersatzmöglichkeiten geschaffen. Ich setze bei dem Schutzanstrich ebenfalls auf Mithilfe aus dem Ort. Nur so kann die Brücke ab 2013 - sobald dort eine bessere Variante installiert ist - auch noch anderen Orten dienen.

Zur Brückensperrung verweise ich auf das Gutachten des prüfenden Ingenieurbüros; die alte Ziegelstein-Brücke stellt laut Gutachten eine Gefährdung dar und war somit aus Haftungsgründen zu sperren.

Diskussionen hierüber sind müßig, die Stadt bzw. der Rat kann keine Haftung übernehmen.

Euch/Ihnen allen eine erholsame Sommerpause und uns allen bald Sonnenschein .

Mit freundlichen Grüßen und bis zum nächsten Mal.

Leo Wolter - Ortsvorsteher